Untersuchung des Kniegelenkes durch den Arzt in unserer Praxis für Physikalische Medizin Innsbruck.

Bakerzyste

Diagnostik, Therapie und Training der Bakerzyste in Innsbruck

Was tun, wenn Knie wegen einer Bakerzyste schmerzt? Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Bakerzyste und wie wir Ihnen in unserer Praxis für Physikalische Medizin Innsbruck mit einer gezielten Diagnostik, Physiotherapie, physikalischen Therapien und Training helfen können.

Unser Reha-Konzept

Praxis für Physikalische Medizin Innsbruck

Wir ergreifen alle Maßnahmen, um Ihre Beschwerden schnell und ohne Operation zu lindern! Mit unserem Reha-Konzept bieten wir Ihnen in unserer Praxis in Innsbruck umfassende Kompetenz aus einer Hand.

Diagnostik

Diagnostik und fachärztliche Beratung bei Bakerzyste.

Therapie

Mit aktiven und passiven Therapien wird Ihr Wohlbefinden verbessert.

Training

Mit gezieltem Training wird Ihre Kniemuskulatur gestärkt.

Überblick

Was ist eine Bakerzyste?

Eine Bakerzyste, auch als Poplitealzyste oder Kniekehlenzyste bezeichnet, ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Schwellung, die sich in der Kniekehle bildet. 

Die meisten Bakerzysten sind harmlos und erfordern keine spezifische Behandlung. In vielen Fällen verschwindet die Zyste von selbst, wenn die zugrunde liegende Knieerkrankung behandelt wird. Die Behandlung der Bakerzyste zielt daher darauf ab, die Ursache der Flüssigkeitsansammlung im Kniegelenk zu behandeln. 

Es ist wichtig, einen Arzt zu konsultieren, wenn Sie eine Schwellung oder Symptome in der Kniekehle haben, um eine genaue Diagnose und passende Behandlung zu erhalten. Ihr Arzt kann feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Bakerzyste handelt und welche Maßnahmen erforderlich sind.
 

Ursachen

Warum bekommt man eine Bakerzyste?

Eine Bakerzyste entsteht in der Regel als Reaktion auf eine zugrunde liegende Erkrankung im Kniegelenk, wie beispielsweise Arthritis, Meniskusriss oder eine andere Verletzung. Diese Erkrankungen führen zu einer übermäßigen Produktion von Gelenkflüssigkeit, die sich in der Kniekehle ansammeln kann. Die Flüssigkeit bildet dann die Bakerzyste. Eine Bakerzyste entsteht nicht immer aufgrund eines spezifischen Auslösers. Manchmal entwickelt sie sich spontan, ohne dass eine erkennbare Ursache vorliegt.

Symptome

Wie äußert sich eine Bakerzyste?
  • Schwellung: Eine Bakerzyste erscheint als Schwellung in der Kniekehle, die sich als Beule oder Ausbuchtung bemerkbar machen kann. Die Größe der Schwellung kann variieren, von klein und kaum spürbar bis hin zu größer und sichtbar.
  • Spannungsgefühl: Viele Menschen mit Bakerzysten berichten von einem Gefühl der Spannung oder Fülle in der Kniekehle. Dieses Spannungsgefühl kann als unangenehm oder störend empfunden werden.
  • Druckgefühl: Es kann ein Druckgefühl in der Kniekehle vorhanden sein, besonders wenn das Knie gebeugt oder gestreckt wird. Dieses Druckgefühl kann verstärkt auftreten, wenn die Bakerzyste größer wird.
  • Schmerzen: Bakerzysten verursachen meist keine Schmerzen. Jedoch können sie bei einigen Personen Schmerzen verursachen, insbesondere wenn die Zyste groß wird oder auf umliegende Gewebe drückt. Die Schmerzen können sich als dumpf, ziehend oder pochend anfühlen und können bei bestimmten Bewegungen des Knies auftreten.
  • Bewegungseinschränkung: Bei manchen Menschen kann eine Bakerzyste zu einer eingeschränkten Beweglichkeit des Knies führen. Das kann dazu führen, dass das Beugen oder Strecken des Knies schwieriger ist oder dass das Knie sich steif anfühlt.

Diagnostik

Wie wird eine Bakerzyste festgestellt?

Die Diagnose einer Bakerzyste basiert in der Regel auf einer Kombination von Anamnese, körperlicher Untersuchung und bildgebenden Verfahren. Hier sind die typischen Schritte, die zur Feststellung einer Bakerzyste unternommen werden:
 

  • Anamnese: Der Arzt wird dich nach deinen Symptomen, der Dauer der Beschwerden und eventuellen vorangegangenen Verletzungen oder Erkrankungen des Knies befragen. Eine genaue Beschreibung deiner Symptome und deren zeitlicher Verlauf kann dem Arzt helfen, die Diagnose zu stellen.
  • Körperliche Untersuchung: Während der körperlichen Untersuchung wird der Arzt das Kniegelenk und die Kniekehle genau untersuchen. Er oder sie wird nach Schwellungen, Beulen oder spürbaren Massen suchen. Eine Bakerzyste kann oft als eine weiche, elastische Masse in der Kniekehle ertastet werden.
  • Bildgebende Verfahren: Um die Diagnose einer Bakerzyste zu bestätigen und andere mögliche Ursachen für die Symptome auszuschließen, können bildgebende Verfahren eingesetzt werden. Dazu gehören in der Regel Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT). Diese Verfahren ermöglichen es dem Arzt, die Größe, Form und Lage der Bakerzyste zu beurteilen und festzustellen, ob es zugrunde liegende Knieerkrankungen oder Verletzungen gibt.


Es ist wichtig, dass ein Arzt die Diagnose stellt, da andere Erkrankungen ähnliche Symptome wie eine Bakerzyste verursachen können. Wenn Sie Symptome haben, die auf das Vorliegen einer Bakerzyste hindeuten könnten, solltest Sie einen Termin bei einem Arzt vereinbaren, um eine genaue Diagnose und Behandlung zu erhalten.

Therapie

Welche Therapie hilft bei einer Bakerzyste?

Die Behandlung einer Bakerzyste zielt darauf ab, die zugrunde liegende Ursache zu behandeln und die Symptome zu lindern. In den meisten Fällen verschwindet eine Bakerzyste von selbst, wenn die ursächliche Erkrankung oder Verletzung im Kniegelenk angemessen behandelt wird. Hier sind einige häufige Behandlungsmöglichkeiten für eine Bakerzyste:
 

  • Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung: Die effektivste Behandlung besteht darin, die zugrunde liegende Erkrankung oder Verletzung im Kniegelenk zu behandeln, die zur Bildung der Bakerzyste geführt hat. Das kann eine medikamentöse Behandlung, Physiotherapie oder sogar eine Operation umfassen, je nach Ursache.
  • Konservative Behandlung: Wenn die Bakerzyste klein ist und keine signifikanten Symptome verursacht, kann eine konservative Behandlung empfohlen werden. Dazu gehören Ruhe, Eisbehandlung und Kompression, um Schwellungen und Beschwerden zu reduzieren. Es können auch entzündungshemmende Medikamente wie nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) verschreiben, um Schmerzen und Entzündungen zu lindern.
  • Physiotherapie und Training: Physiotherapie kann eine wichtige Rolle bei der Behandlung der Bakerzyste spielen. Physiotherapie kann auch Drainagen, manuelle Therapie und andere Techniken umfassen. Mit speziellen Techniken wird das Kniegelenk mobilisiert und Schmerzen gelindert. Im Training können wir Ihnen Übungen zur Stärkung der Muskulatur zeigen.
  • Physikalische Therapien: Physikalische Therapien wie Laser, Ultraschall, Hochtontherapie und Stoßwellentherapie können helfen den Reizzustand des Kniegelenks zu reduzieren. Sie fördern die Geweberegeneration und Reduzierung von Entzündungen.
  • Injektionen: In einigen Fällen kann dein Arzt eine Kortikosteroid-Injektion in die Bakerzyste verabreichen, um Entzündungen zu reduzieren und Symptome zu lindern. Dies kann vorübergehende Erleichterung bieten, ist aber oft keine dauerhafte Lösung.
  • Chirurgische Entfernung: In seltenen Fällen, in denen eine Bakerzyste groß ist, starke Symptome verursacht oder nicht auf konservative Behandlungen anspricht, kann eine chirurgische Entfernung (Zystektomie) in Erwägung gezogen werden. Während des Eingriffs wird die Bakerzyste operativ entfernt.


Es ist wichtig zu beachten, dass die Wirksamkeit der verschiedenen Therapien von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann. Wir beraten Sie gerne!

Operation

Sollte eine Bakerzyste operiert werden?

Eine Operation zur Entfernung einer Bakerzyste wird in der Regel nur in bestimmten Fällen in Erwägung gezogen. Die Entscheidung zur Operation hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der Schwere der Symptome, der Größe der Zyste und dem Ansprechen auf konservative Behandlungen. Hier sind einige Situationen, in denen eine Operation zur Entfernung einer Bakerzyste erwogen werden kann:
 

  • Starke und persistierende Symptome: Wenn die Bakerzyste starke und anhaltende Symptome verursacht, die die Lebensqualität beeinträchtigen und nicht auf konservative Behandlungen ansprechen, kann eine Operation in Betracht gezogen werden.
  • Große Bakerzyste: Eine Bakerzyste, die groß ist und zu erheblichen Schwellungen, Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen führt, kann für eine chirurgische Entfernung in Frage kommen.
  • Wiederkehrende oder chronische Bakerzyste: Wenn eine Bakerzyste wiederholt auftritt oder chronisch wird und konservative Behandlungen keine dauerhafte Linderung bieten, kann eine Operation erwogen werden.
  • Komplikationen: In seltenen Fällen kann eine Bakerzyste platzen oder zu anderen Komplikationen führen, wie beispielsweise Infektionen oder Thrombosen. In solchen Fällen kann eine Operation notwendig sein, um die Zyste zu entfernen und die Komplikationen zu behandeln.
     

Die Entscheidung zur Operation wird von einem Arzt basierend auf einer gründlichen Bewertung Ihres Falls getroffen. Der Arzt wird deine Symptome, die Größe der Bakerzyste, den Schweregrad der Beschwerden und andere individuelle Faktoren berücksichtigen, um zu entscheiden, ob eine Operation erforderlich ist. Wir beraten Sie gerne!

Prognose

Wie ist die Prognose bei Bakerzyste?

Die Prognose einer Bakerzyste hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der zugrunde liegenden Ursache, der Größe der Zyste und der individuellen Reaktion auf die Behandlung. Im Allgemeinen gilt:

Natürlicher Verlauf: Kleinere Bakerzysten können sich oft von selbst zurückbilden, insbesondere wenn die zugrunde liegende Ursache behandelt wird. Die Flüssigkeit in der Zyste wird vom Körper resorbiert und die Schwellung nimmt ab. In solchen Fällen kann die Prognose gut sein, und die Bakerzyste verschwindet möglicherweise ohne spezifische Behandlung.

Behandlung der zugrunde liegenden Ursache: Die wirksamste Behandlung besteht darin, die zugrunde liegende Ursache, wie beispielsweise eine Kniegelenkerkrankung oder -verletzung, angemessen zu behandeln. Wenn die zugrunde liegende Ursache erfolgreich behandelt wird, kann die Bakerzyste in der Regel kleiner werden oder verschwinden. In vielen Fällen reagieren Bakerzysten gut auf konservative Behandlungen 

Es ist wichtig anzumerken, dass eine Bakerzyste gelegentlich wiederkehren kann, insbesondere wenn die zugrunde liegende Ursache nicht vollständig behandelt wird. Daher ist es entscheidend, die ursächliche Erkrankung oder Verletzung im Kniegelenk angemessen zu behandeln, um das Risiko einer erneuten Bildung der Zyste zu minimieren.

Arztbesuch

Wann sollte man bei Bakerzyste zum Arzt gehen?

Falls Ihre Schmerzen mit einer deutlichen Schwellung verbunden sind oder über einen längeren Zeitraum stark anhalten, ohne sich zu verbessern, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Warten Sie damit nicht zu lange: unter Umständen kann das Zuwarten den Zustand des Knies verschlechtern.

Arzt

An welchen Arzt in Innsbruck kann ich mich bei Bakerzyste wenden?
  • Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation (Physikalist)
  • Facharzt für Orthopädie (Orthopäde)
  • Facharzt für Unfallchirurgie (Unfallchirurg)
  • Hausarzt (Allgemeinmediziner)
  • Sportmediziner
  • Schmerzmediziner
  • Manualmediziner

Physikalische Medizin Innsbruck

Vertrauen Sie auf unsere Kompetenz

In unserer Praxis für Physikalische Medizin Innsbruck sind wir auf Diagnostik und nicht-operative Therapie von Beschwerden am Bewegungsapparat mit physikalischen Therapien spezialisiert. Mit Bewegungstherapie, Physiotherapie, physikalischen Therapien und Training können wir Sie dabei unterstützen, Ihre Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Wir haben kein Interesse an der Durchführung von Operationen und können Sie daher in Hinblick auf eine Operation unabhängig beraten.

Physikalische Medizin Innsbruck

Gemeinsam mehr bewegen

Dr. Lukas Mantl

Facharzt für Physikalische Medizin

Nina Pürcher

Physiotherapeutin & Heilmasseurin

Helga-Krismer-Platz 1
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Wahlarzt, Wahltherapie