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Beratung im Rahmen der Schmerztherapie.

Schmerztherapie in Innsbruck

Diagnostik, Therapie und Training bei Schmerzen am Bewegungsapparat

Wichtiger Hinweis

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Wir stehen Ihnen bei akuten und chronischen Schmerzen mit Rat und Tat zur Seite!

Unser Reha-Konzept

Wie wir Ihnen helfen können

In unserer Praxis für Physikalische Medizin Innsbruck sind wir auf die fachärztliche Diagnostik und Beratung sowie die nicht-operative Therapie von Schmerzen am Bewegungsapparat spezialisiert. Mit Bewegungstherapie, Physiotherapie, Massagen, verschiedensten physikalischen Therapien und Training können wir Ihnen eine multimodale Therapie anbieten. Falls notwendig, können Medikamente verordnet und Injektionen durchgeführt werden, immer unter dem Grundsatz “so viel wie nötig - so wenig wie möglich”.

Diagnostik

Diagnostik und fachärztliche Beratung bei Schmerzen.

Therapie

Mit aktiven und passiven Therapien wird Ihr Wohlbefinden verbessert.

Training

Mit gezieltem Training werden nachhaltige Verbesserungen erzielt.

Mehr zum Thema Schmerz erfahren

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Dann lesen Sie an dieser Stelle weiter. Wir haben Ihnen wichtige Informationen rund um das Thema Schmerz zusammengestellt. Bei Fragen, wenn Sie sich auch gerne direkt an uns!

Überblick

Was ist Schmerz?

Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit einer tatsächlichen oder potenziellen Gewebeschädigung einhergeht, oder von der betroffenen Person so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.
 

Schmerzen sind normal

Alle Schmerzerfahrungen sind eine normale und ausgezeichnete, wenn auch unangenehme Reaktionsantwort auf alles, was das Gehirn als bedrohlich für den individuellen Organismus einschätzt.

Beispielsweise können Schmerzen infolge von Fehlhaltungen, Überdehnungen und Verstauchungen als gängige Alltagsschmerzen betrachtet werden, die einfach mit Veränderungen im Gewebe in Verbindung gebracht werden können.

In solchen Situationen entscheidet das Gehirn, dass Körpergewebe möglicherweise in Gefahr sind und dass entsprechende heilungsfördernde Maßnahmen ergriffen werden sollten.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Intensität des empfundenen Schmerzes nicht zwangsläufig im direkten Verhältnis zum Ausmaß der tatsächlichen Gewebeschädigung steht.

Schmerzen dienen vielmehr dem Schutz des Gewebes, indem sie als Signal fungieren, dass möglicherweise eine Schädigung vorliegt und entsprechende Schutzmechanismen aktiviert werden sollten. Daher sollten Schmerzen nicht als alleiniger Indikator für den Zustand des Gewebes betrachtet werden.

Ursache

Was sind Ursachen für Schmerzen?

Schmerz kann sehr viele unterschiedliche Ursachen haben. Akute Schmerzen treten plötzlich auf und klingen in der Regel rasch wieder ab. Wenn Schmerzen länger als drei Monate andauern, sprechen wir von chronischen Schmerzen. Diese stellen eine eigenständige Erkrankung dar.
 

  • Gewebeschäden: Schmerzen können durch Verletzungen, Traumata oder Entzündungen in verschiedenen Geweben wie Muskeln, Sehnen, Bändern oder Knochen verursacht werden.
  • Entzündung: Entzündungsprozesse im Körper, die als Reaktion auf Infektionen, rheumatische Erkrankungen oder übermäßige Belastung auftreten, können Schmerzen hervorrufen.
  • Nervenreizung oder Nervenkompression: Eingeklemmte oder gereizte Nerven können lokalisierte oder ausstrahlende Schmerzen verursachen, die oft als Kribbeln, Taubheit oder Brennen wahrgenommen werden.
  • Erkrankungen und Krankheiten: Verschiedene Erkrankungen wie Arthritis, Fibromyalgie, Bandscheibenvorfälle, Nierensteine, Migräne, Magengeschwüre und viele andere können mit Schmerzen einhergehen.
  • Postoperative Schmerzen: Nach chirurgischen Eingriffen treten häufig Schmerzen auf, die mit der Wundheilung und dem Eingriff selbst zusammenhängen können.
  • Chronische Schmerzen: Schmerzen, die länger als drei bis sechs Monate andauern, können als chronisch eingestuft werden und haben oft komplexe Ursachen, die von einer Kombination aus körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren herrühren können.
  • Referred Pain (projizierte Schmerzen): In einigen Fällen kann Schmerz an einem Ort wahrgenommen werden, der sich tatsächlich an einer anderen Stelle im Körper befindet. Dies tritt häufig auf, wenn Nervenbahnen miteinander verknüpft sind.
  • Psychosomatische Schmerzen: Emotionale oder psychische Faktoren können Schmerzen beeinflussen und sie verstärken oder abschwächen. Stress, Angst und Depression können beispielsweise Schmerzwahrnehmung beeinflussen.

Akute und chronische Schmerzen

Akute Schmerzen

Schmerzen sind ein Warnsystem unseres Körpers. Sie weisen uns darauf hin, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist und sind insofern wichtig. In der Regel klingen akute Schmerzen ab, sobald der Auslöser gefunden und geheilt wird, so zum Beispiel bei Wunden und Verletzungen.



Chronische Schmerzen

Schmerzen, die weiter bestehen und länger als drei Monate andauern, bezeichnet man als chronische Schmerzen. Durch ein gesteigertes Schmerzempfinden prägt der Körper ein „Schmerzgedächtnis" aus. Am häufigsten sind Schmerzen im Stütz- und Bewegungsapparat, neurologische Beschwerden sowie Schmerzen im Zusammenhang mit Krebserkrankungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Symptome

Welche weiteren Symptome können auftreten?

Neben Schmerzen können bei verschiedenen Erkrankungen und Zuständen eine Vielzahl von zusätzlichen Symptomen auftreten: 

  • Entzündung: Rötung, Schwellung, Überwärmung und Funktionsverlust können Anzeichen einer entzündlichen Reaktion sein.
  • Bewegungseinschränkung: Schmerzen können die Beweglichkeit beeinträchtigen und zu einer eingeschränkten Funktionalität des betroffenen Bereichs führen.
  • Steifigkeit: Insbesondere morgens oder nach längerer Inaktivität können Steifigkeitsgefühle auftreten.
  • Taubheit und Kribbeln: Bei Nervenbeteiligung können Gefühlsstörungen wie Taubheit, Kribbeln oder das Gefühl von "Ameisenlaufen" auftreten.
  • Übelkeit und Erbrechen: Bei starken Schmerzen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Kopfschmerzen oder Migräne, können Übelkeit und Erbrechen auftreten.
  • Müdigkeit und Erschöpfung: Chronische Schmerzen oder Schmerzen im Zusammenhang mit bestimmten Erkrankungen können zu anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung führen.
  • Fieber: Infektiöse oder entzündliche Prozesse können mit Fieber einhergehen.
  • Schlafstörungen: Schmerzen können den Schlaf beeinträchtigen und zu Schlaflosigkeit oder unruhigem Schlaf führen.
  • Appetitveränderungen: Schmerzen und Erkrankungen können den Appetit beeinflussen und zu Appetitlosigkeit oder gesteigertem Hunger führen.
  • Veränderungen in Herzfrequenz und Blutdruck: Starke Schmerzen können das autonome Nervensystem beeinflussen und zu Veränderungen in Herzfrequenz und Blutdruck führen.
  • Emotionale Symptome: Schmerzen können Auswirkungen auf die Stimmung haben und zu Angstzuständen, Reizbarkeit oder Depressionen führen.
  • Hautveränderungen: Bei einigen Erkrankungen können Hautausschläge, Rötungen oder Verfärbungen auftreten.

 

Nicht alle Symptome müssen immer auftreten und viele dieser Symptome können auch bei weniger schwerwiegenden Erkrankungen oder Verletzungen auftreten. Wenn Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit machen oder starke oder anhaltende Symptome haben, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Diagnostik

Wie wird die Ursache von Schmerzen festgestellt?
  • Anamnese: Der Arzt wird eine ausführliche Anamnese (Krankengeschichte) erheben, um Informationen über die Art des Schmerzes, dessen Lokalisation, Dauer, Auslöser, Begleitsymptome und mögliche Auslöser zu erhalten. 
  • Körperliche Untersuchung: Der betroffene Bereich wird gründlich untersucht und auf Anzeichen von Entzündungen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen geachtet.
  • Bildgebende Verfahren: Falls erforderlich, können bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Ultraschall, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt werden, um die anatomischen Strukturen und mögliche Verletzungen oder Erkrankungen im betroffenen Bereich zu visualisieren.
  • Labortests: Blutuntersuchungen und andere Labortests können durchgeführt werden, um entzündliche Marker, Infektionen oder andere medizinische Bedingungen zu identifizieren, die Schmerzen verursachen könnten.
  • Elektrophysiologische Tests: Bei Verdacht auf Nervenbeteiligung können elektrophysiologische Tests wie Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen (NLG) oder Elektromyographie (EMG) durchgeführt werden, um die Nervenfunktion zu bewerten.
  • Biopsie: In einigen Fällen kann eine Gewebeentnahme (Biopsie) notwendig sein, um Gewebeproben für die pathologische Untersuchung zu entnehmen und bestimmte Erkrankungen auszuschließen oder zu bestätigen.
  • Spezialisierte Untersuchungen: Abhängig von den Symptomen und Verdachtsdiagnosen können weitere spezialisierte Untersuchungen oder Konsultationen bei Fachärzten notwendig sein.
     

Die Diagnose von Schmerzen kann manchmal eine komplexe Aufgabe sein, da Schmerzen sowohl körperliche als auch emotionale Komponenten haben können. Es ist wichtig, keine Selbstmedikation zu betreiben, sondern bei anhaltenden oder starken Schmerzen immer einen Arzt aufzusuchen, um eine professionelle Diagnose und Behandlung zu erhalten.

Therapie

Welche Therapie hilft bei Schmerzen?

Die Therapie von Schmerzen hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. Hier sind einige gängige Behandlungsmöglichkeiten:

  • Ruhe und Schonung: Bei akuten Verletzungen oder Entzündungen kann es hilfreich sein, dem Körper ausreichend Ruhe zu gönnen und ihn zu schonen, um eine weitere Belastung zu vermeiden. Ruhe und Schonung sollten so kurz wie möglich erfolgen.
  • Physiotherapie und Training: Physiotherapie spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Schmerzen. Physiotherapie kann auch Massagen, manuelle Therapie und andere Techniken umfassen. Mit speziellen Techniken wird das die betroffene Struktur / das betroffene Gelenk mobilisiert und Schmerzen gelindert. Im Training können wir Ihnen Übungen zur Stärkung der Muskulatur zeigen. 
  • Kältetherapie und Wärmeanwendungen: Die Anwendung von Kälte kann helfen, Schwellungen und Entzündungen zu reduzieren. Wärmetherapie kann die Durchblutung fördern und die Muskelentspannung unterstützen.
  • Lasertherapie: Die Lasertherapie, auch als Low-Level-Lasertherapie (LLLT) bezeichnet, ist eine Form der physikalischen Therapie, die zur Schmerzlinderung und zur Förderung der Geweberegeneration eingesetzt werden kann. 
  • Stoßwellentherapie: Die fokussierte Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine nicht-invasive Behandlungsmethode, bei der hochenergetische Schallwellen gezielt auf das betroffene Gewebe gerichtet werden. Bei Schmerzen am Bewegungsapparat kann die Stoßwellentherapie folgende Vorteile bieten: Schmerzlinderung, Verbesserung der Durchblutung, Förderung der Geweberegeneration und Reduzierung von Entzündungen.
  • Ultraschalltherapie: Die Ultraschalltherapie hat sich als eine wirksame Methode zur Behandlung von Schmerzen erwiesen. Die Behandlung besteht darin, hochfrequente Schallwellen durch die schmerzende Stelle zu leiten, um eine Mikromassage zu erzeugen. Die Schallwellen können dazu beitragen, die Durchblutung zu verbessern, Schmerzen und Entzündungen zu lindern, Schwellungen abzubauen und die Heilung zu fördern.
  • Elektrotherapie: Die Elektrotherapie ist eine Behandlungsmethode, bei der elektrische Ströme verwendet werden, um Schmerzen zu lindern und die Funktion von Muskeln und Nerven zu verbessern. Es gibt verschiedene Techniken wie zum Beispiel TENS, Interferenzstrom und Galvanisation, die durch Stimulation der Nerven oder Gewebe Schmerzlinderung und Entspannung bewirken können. Die Elektrotherapie wird als ergänzende oder temporäre Behandlung bei akuten oder chronischen Schmerzen eingesetzt und ist gut verträglich.
  • Hochtontherapie: Die Hochtontherapie ist eine moderne Elektrotherapieform, die bei verschiedenen Schmerzen eingesetzt werden kann. Die Hochtontherapie fördert die Durchblutung und verbessert den Stoffwechsel im betroffenen Bereich. Zudem werden Schmerzen gelindert und die Muskulatur entspannt. 
  • Medikamente: Schmerzmittel wie Paracetamol, nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAR) wie Ibuprofen oder Naproxen und opioidhaltige Medikamente können zur Linderung von Schmerzen eingesetzt werden. Bei Bedarf können verschiedene Schmerzmittel auch als Infusionen verabreicht werden. Die Auswahl des geeigneten Medikaments hängt von der Art und Stärke der Schmerzen sowie von individuellen gesundheitlichen Bedingungen ab.
  • Injektionen: Bei entzündlichen Schmerzen können Injektionen von Corticosteroiden oder anderen entzündungshemmenden Medikamenten direkt in den betroffenen Bereich verabreicht werden, um Entzündungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.
  • Nervenblockaden: Bei bestimmten Schmerzzuständen können Nervenblockaden durchgeführt werden, bei denen ein Anästhetikum um einen schmerzenden Nerv herum injiziert wird, um die Schmerzweiterleitung zu blockieren.
  • Chirurgische Eingriffe: In schwereren Fällen oder bei bestimmten Verletzungen oder Erkrankungen kann eine Operation erforderlich sein. 
  • Verhaltens- und Psychotherapie: Bei chronischen Schmerzen kann eine Verhaltens- und Psychotherapie helfen, den Umgang mit Schmerzen zu verbessern und den Einfluss von Stress und psychischen Faktoren zu reduzieren.
  • Weitere Therapien: Akupunktur, Massagen und Yoga können bei einigen Menschen dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und Entspannung zu fördern.


Sie sehen, so vielfältig wie die Ursache von Schmerzen sein kann, so vielfältig sind auch die Therapiemöglichkeiten. Ein ganzheitlicher Ansatz, der medizinische, physikalische und psychologische Aspekte berücksichtigt, kann bei der Bewältigung von Schmerzen am effektivsten sein. Wir beraten Sie gerne!

„Alle therapeutischen Maßnahmen, die zur Schmerzlinderung beitragen, können als Schmerztherapie bezeichnet werden.“
Dr. med. Lukas Mantl, Facharzt für Physikalische Medizin

Prognose

Werde ich meine Schmerzen wieder los?

Die Prognose von Schmerzen hängt maßgeblich von der zugrunde liegenden Ursache ab, weshalb keine allgemeinen Aussagen getroffen werden können.

 

Die Prognose von akuten Schmerzen ist in den meisten Fällen gut. Akute Schmerzen sind Schmerzen, die plötzlich auftreten und normalerweise auf eine spezifische Ursache zurückzuführen sind, wie z. B. Verletzungen, Infektionen oder Entzündungen. In der Regel haben akute Schmerzen eine klare Ursache und verschwinden oft, wenn die zugrunde liegende Ursache behandelt wird oder der Heilungsprozess abgeschlossen ist.

 

Die Dauer akuter Schmerzen kann je nach Ursache variieren. In den meisten Fällen klingen akute Schmerzen innerhalb weniger Tage bis Wochen ab. Wenn der Körper Zeit hat, sich zu erholen und die Verletzung oder die zugrunde liegende Erkrankung zu heilen, verschwinden die Schmerzen normalerweise von selbst.

 

In einigen Fällen kann es jedoch notwendig sein, medizinische Behandlungen wie Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente, Physiotherapie oder andere Therapieansätze anzuwenden, um die Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen.

 

Es ist wichtig zu beachten, dass die Prognose von akuten Schmerzen auch von individuellen Faktoren abhängt, wie z. B. dem allgemeinen Gesundheitszustand des Einzelnen, der Art und Schwere der Verletzung oder Erkrankung sowie davon, wie frühzeitig eine angemessene medizinische Behandlung eingeleitet wird.

 

In den meisten Fällen können akute Schmerzen erfolgreich behandelt werden, und der Körper erholt sich normalerweise gut. 

 

Chronische Schmerzen, die länger als drei bis sechs Monate andauern, erfordern eine sorgfältige Abklärung und ein spezifisches Behandlungsmanagement, da sie andere Ursachen und Herausforderungen mit sich bringen können. Chronische Schmerzen stellen eine eigene Erkrankung dar. Die Behandlung chronischer Schmerzen ist deutlich komplexer. Wenn chronische Schmerzen einfach zu behandeln wären, wären sie nicht chronisch.

Arztbesuch

Wann sollte man mit Schmerzen zum Arzt gehen?
  • Starke und plötzliche Schmerzen: Wenn Sie starke und plötzlich auftretende Schmerzen haben, insbesondere wenn diese von anderen Symptomen begleitet werden, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
  • Schmerzen, die länger als üblich anhalten: Wenn die Schmerzen nicht innerhalb einer angemessenen Zeit (je nach Art und Ursache der Schmerzen) abklingen oder sich verschlimmern, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
  • Verletzungen: Bei Verletzungen wie Stürzen, Unfällen oder Sportverletzungen ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Frakturen, Bänder- oder Sehnenverletzungen auszuschließen und eine geeignete Behandlung zu erhalten.
  • Schmerzen, die mit anderen Symptomen einhergehen: Wenn die Schmerzen von anderen Symptomen begleitet werden, wie Fieber, Schwellungen, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Atembeschwerden oder Bewusstseinsveränderungen, sollten Sie dringend ärztliche Hilfe suchen.
  • Chronische Schmerzen: Wenn die Schmerzen länger als drei bis sechs Monate anhalten und sich negativ auf Ihre Lebensqualität auswirken, ist eine ärztliche Untersuchung und möglicherweise eine Überweisung zu einem Schmerzspezialisten ratsam.
  • Schmerzen, die Ihre Lebensfähigkeit beeinträchtigen: Wenn die Schmerzen Ihre Fähigkeit beeinträchtigen, normale Aktivitäten auszuführen, wie z. B. Arbeiten, Schlafen, Essen oder sich bewegen, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
  • Schmerzen, die sich nach Selbstbehandlung nicht bessern: Wenn Sie bereits Selbstbehandlungen wie Ruhe, Eis, Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente ausprobiert haben und die Schmerzen nicht besser werden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.


Es ist wichtig zu betonen, dass jeder individuell ist und dass Schmerzen unterschiedlich empfunden werden können. Wenn Sie sich unsicher sind oder Bedenken haben, ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose und eine angemessene Behandlung zu erhalten. Frühe ärztliche Intervention kann dazu beitragen, mögliche ernsthafte Ursachen von Schmerzen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Arzt

An welchen Arzt in Innsbruck kann ich mich bei Schmerzen am Bewegungsapparat wenden?
  • Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation (Physikalist)
  • Facharzt für Orthopädie (Orthopäde)
  • Facharzt für Unfallchirurgie (Unfallchirurg)
  • Schmerzmediziner
  • Hausarzt (Allgemeinmediziner)
  • Klinik / Krankenhaus
  • Schmerzambulanz
  • Sportmediziner
  • Manualmediziner
  • Sanatorium

Physikalische Medizin Innsbruck

Kompetenz, auf die Sie vertrauen können

In unserer Praxis für Physikalische Medizin Innsbruck sind wir auf Diagnostik und nicht-operative Therapie von Beschwerden und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat spezialisiert. Mit physikalischen Therapien, Physiotherapie und Training können wir Sie dabei unterstützen, Ihre Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Physikalische Medizin Innsbruck

Gemeinsam mehr bewegen

Dr. Lukas Mantl

Facharzt für Physikalische Medizin

Nina Pürcher

Physiotherapeutin & Heilmasseurin

Jan Bathelt

Physiotherapeut

Über diesen Beitrag

Wer schreibt hier?
  • Autor: Dr. Lukas Mantl, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Innsbruck
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