Rückenschmerzen

DIE VOLKSKRANKHEIT NUMMER EINS

Es gibt kaum Menschen, die nicht irgendwann im Laufe ihres Lebens von Rückenschmerzen betroffen sind. Ein plötzliches Stechen in der Lendengegend, der Hexenschuss oder ein schmerzender sogenannter „Ischiasnerv" machen vielen Menschen zu schaffen. Die gute Nachricht ist: In über 90 Prozent der Fälle sind die Ursachen für Rückenschmerzen nicht bedrohlich und eine gezielte Behandlung bringt schnell Besserung.

Von Rückenschmerzen sprechen wir bei Schmerzen unterhalb des Rippenbogens und oberhalb der Gesäßfalten mit oder ohne Ausstrahlung in andere Regionen. Weitere Beschwerden können begleitend vorhanden sein. Entsprechend der Ursache unterscheiden wir nicht-spezifische und spezifische Kreuzschmerzen. Nach dem zeitlichen Verlauf erfolgt eine Einteilung in akute, subakute und chronische sowie rezidivierende Kreuzschmerzen.

Damit sich Schmerzen nicht langfristig festsetzen, ist eine frühzeitige Diagnostik und Einleitung einer adäquaten Behandlung sinnvoll. In unserer Praxis für Physikalische Medizin verfügen wir über erstklassige Methoden zur Diagnostik. So können wir die Ursachen möglichst exakt eingrenzen und einen individuellen Therapie- und Trainingsplan erstellen.

EINTEILUNG NACH DER DAUER
EINTEILUNG NACH DER DAUER
NACH DEM ZEITLICHEN VERLAUF WERDEN AKUTE, SUBAKUTE UND CHRONISCHE RÜCKENSCHMERZEN UNTERSCHIEDEN
  • AKUTE RÜCKENSCHMERZEN
    Sind neu aufgetretene Schmerzepisoden, die weniger als sechs Wochen anhalten.
     
  • SUBAKUTE RÜCKENSCHMERZEN
    Schmerzepisoden, die länger als sechs Wochen, aber kürzer als zwölf Wochen dauern, werden als subakut bezeichnet.
     
  • CHRONISCHE RÜCKENSCHMERZEN
    Bestehen die Symptome länger als zwölf Wochen, sprechen wir von chronischen Kreuzschmerzen
EINTEILUNG NACH URSACHE
Nach der Ursache lassen sich spezifische von nicht-spezifischen Rückenschmerzen unterscheiden.
  • NICHT SPEZIFISCHE RÜCKENSCHMERZEN
    Bei vielen PatientInnen lässt sich keine eindeutige Ursache für die Rückenschmerzen finden. Glücklicherweise schlagen die Therapie- und Trainingsmöglichkeiten in den allermeisten Fällen sehr gut an: Neun von zehn PatientInnen sind bereits nach  sechs Wochen der konsequenten Behandlung wieder beschwerdefrei.
     
  • SPEZIFISCHE RÜCKENSCHMERZEN
    Bei spezifischen Kreuzschmerzen liegt eine konkrete Ursache vor, z. B. Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose, rheumatische Erkrankungen, Osteoporose, Fraktur, Infektion, Wirbelgleiten etc.

    Beschwerden am Bewegungsapparat können in seltenen Fällen auch eine Folgeerscheinung anderer Erkrankungen sein. Beispielhaft genannt werden können Erkrankungen der Bauchorgane (z.B. eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Nierensteine etc.), Gefäßveränderungen (zum Beispiel eine Ausbuchtung der Hauptschlagader) sowie Krankheiten der Geschlechtsorgane (Prostataleiden oder Eierstockentzündung).

    Um den Behandlungsverlauf spezifischer Rückenschmerzen positiv zu beeinflussen, ist eine gezielte Diagnostik und Therapie erforderlich, welche an der auslösenden Ursache ansetzt.
EINTEILUNG NACH URSACHE

RISIKO BEWEGUNGSMANGEL

Wer rastet, der rostet

Langes Sitzen, Fehlhaltung und Bewegungsmangel zählen zu den Hauptgründen für die Entstehung von Rücken- und Nackenschmerzen. Bei reduzierter Aktivität der Muskulatur baut diese schrittweise ab. Andere Muskelpartien müssen die Haltearbeit übernehmen und sind dieser Belastung oft nicht gewachsen. So können schmerzhafte Verspannungen entstehen. Auch psychische Faktoren haben einen Einfluss – andauernder Stress, Angstzustände etc. können insbesondere die Entwicklung von chronischen Rückenschmerzen begünstigen.
 

Wussten Sie, dass …


... die eigene körperliche Aktivität oft falsch eingeschätzt wird?

  • intensive Aktivität um 46 Min. / Tag überschätzt
  • moderate Aktivität um 78 Min. / Tag überschätzt
  • Sitzen um 249 Min. / Tag unterschätzt!
     

... wir zwischen 50 und 70 % des Tages auf dem Hinterteil verbringen?

...über 3 Stunden sitzen täglich negative Auswirkungen hat?

... zu häufiges Sitzen das Leben genauso wie Rauchen verkürzt?

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Wahlarzt, Wahltherapie