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Behandlung des Karpaltunnelsyndroms.

Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom - Diagnostik und nicht-operative Therapie in Innsbruck

Was tun, wenn die Hände kribbeln? Leiden Sie unter einem Karpaltunnelsyndrom? Auf diese Seite erfahren Sie mehr über die Erkrankung und was Sie gegen die Beschwerden machen können.

Unser Reha-Konzept

Wir ergreifen alle Maßnahmen, damit Sie bei Karpaltunnelsyndrom ohne Operation weniger Beschwerden haben! Eine fachärztliche Diagnostik, physikalische Therapien und Physiotherapie sind Teil unseres ganzheitlichen Reha-Konzepts.

Diagnostik

Fachärztliche Untersuchung und Sonografie

Physikalische Therapien

Ultraschall, Laser, Stoßwellentherapie, Hochtontherapie.

Physiotherapie

Gezielte Mobilisierung, Lockerung und Dehnung

Überblick

Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Erkrankung, bei der der Medianusnerv, der durch den Karpaltunnel im Handgelenk verläuft, komprimiert oder zusammengedrückt wird. Der Karpaltunnel ist ein enger Durchgang aus Knochen und Gewebe am innenseitigen Handgelenk.

Jede Schwellung oder Verdickung im Bereich des Tunnels kann den Nerven zusammendrücken und Schmerzen, Taubheit, Kribbeln und Schwäche in der Hand und im Handgelenk verursachen. Die Symptome können sich langsam entwickeln und verschlimmern sich oft nachts oder bei Aktivitäten, die die Hand beanspruchen, wie zum Beispiel das Halten eines Buches oder das Tippen auf einer Tastatur.

Das Karpaltunnelsyndrom kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, wie z. B. Verletzungen, Entzündungen oder chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Rheuma. Die Behandlungsoptionen können je nach Schweregrad der Symptome variieren und können von Ruhe und Handgelenkübungen bis hin zu medikamentöser Behandlung oder chirurgischem Eingriff reichen.

Ursachen

Wie entsteht ein Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht in der Regel durch eine Kompression oder eine Verdickung des Medianusnervs, der durch den Karpaltunnel im Handgelenk verläuft. Hier sind einige mögliche Ursachen und Risikofaktoren für die Entwicklung des Karpaltunnelsyndroms:
 

  • Verletzungen oder Traumata am Handgelenk: Eine Verletzung, wie zum Beispiel ein Handgelenksbruch, kann zu Schwellungen und Entzündungen im Bereich des Karpaltunnels führen und den Medianusnerv zusammendrücken.
  • Überbeanspruchung der Handgelenke: Wiederholte Bewegungen und Belastungen der Handgelenke können zu einer Überlastung der Sehnen im Karpaltunnel führen und dadurch zu Schwellungen und Entzündungen beitragen.
  • Schwangerschaft: Schwangere Frauen haben ein höheres Risiko für die Entwicklung des Karpaltunnelsyndroms aufgrund von hormonellen Veränderungen und erhöhter Flüssigkeitsansammlung im Körper.
  • Diabetes: Diabetes kann zu einer Schädigung der Nerven führen und das Risiko für das Karpaltunnelsyndrom erhöhen.
  • Rheumatoide Arthritis: Menschen mit rheumatoider Arthritis haben ein höheres Risiko für das Karpaltunnelsyndrom aufgrund von Entzündungen und Schwellungen im Körper.
  • Vererbung: Es gibt Hinweise darauf, dass das Karpaltunnelsyndrom in manchen Familien vererbt werden kann.

Symptome

Welche Beschwerden treten bei Karpaltunnelsyndrom auf?

Das Karpaltunnelsyndrom ist ein Zustand, bei dem der Medianusnerv, der sich durch den Karpaltunnel im Handgelenk bewegt, komprimiert oder zusammengedrückt wird. Die Symptome des Karpaltunnelsyndroms können sich wie folgt äußern:
 

  • Schmerzen: Betroffene können Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk, dem Unterarm oder sogar im Arm spüren.
  • Taubheit und Kribbeln: Ein Gefühl von Taubheit oder Kribbeln in den Fingern (insbesondere Daumen, Zeige- und Mittelfinger) und Handfläche kann auftreten.
  • Schwäche: Es kann zu einer Schwäche der betroffenen Hand kommen, was zu Schwierigkeiten beim Greifen oder Halten von Gegenständen führen kann.
  • Steifheit: Die betroffene Hand kann steif oder ungewöhnlich schwierig zu bewegen sein.
  • Verlust der Feinmotorik: Das Karpaltunnelsyndrom kann die Feinmotorik beeinträchtigen, was zu Schwierigkeiten beim Schreiben, Tippen oder anderen präzisen Aufgaben führen kann.
  • Verschlechterung nachts: Die Symptome des Karpaltunnelsyndroms können nachts besonders ausgeprägt sein und den Schlaf stören.

Diagnostik

Wie wird ein Karpaltunnelsyndrom festgestellt?

Ein Karpaltunnelsyndrom kann durch eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und apparativer Diagnostik festgestellt werden. Die Anamnese beinhaltet Fragen zu den Symptomen, wie z.B. nächtliche Schmerzen oder Taubheitsgefühle in den Fingern. Bei der körperlichen Untersuchung werden spezifische Tests durchgeführt, um die Funktion des Medianusnervs zu überprüfen. Die apparative Diagnostik kann eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG) oder eine Sonografie des Handgelenks umfassen, um den Zustand des Nervs zu beurteilen. Eine Kombination aus diesen Diagnosemethoden kann dazu beitragen, ein Karpaltunnelsyndrom zu diagnostizieren und die Schwere der Erkrankung zu bestimmen.

Therapie

Wie erfolgt die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms?

Die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms hängt von der Schwere der Symptome ab. In leichten Fällen kann eine einfache Selbsthilfe oder eine Veränderung der Arbeitsumgebung ausreichen, während in schwereren Fällen eine medizinische Behandlung notwendig ist. 
 

  • Schonung der Hand, um eine weitere Überbeanspruchung zu vermeiden.
  • Anpassung der Arbeitsplatzumgebung, um eine ergonomische Haltung zu fördern.
  • Handgelenkbandage: Eine Handgelenkbandage kann getragen werden, um das Handgelenk zu stabilisieren und den Druck auf den Nerven zu reduzieren.
  • Physiotherapie: Eine Physiotherapie kann durchgeführt werden, um das Handgelenk und die Hand zu stärken, um den Druck auf den Nerven zu reduzieren.
  • Lasertherapie: Die Lasertherapie kann das Gewebe stimulieren und regenerieren, was zur Linderung von Schmerzen und Symptomen beitragen kann. 
  • Ultraschalltherapie: Die Ultraschalltherapie kann bei Karpaltunnelsyndrom helfen, Schmerzen zu lindern und Selbstheilungsprozesse anzuregen.
  • Hochtontherapie: Die Hochtontherapie ist ein wirksamer und nicht-invasiver Ansatz zur Behandlung von Karpaltunnelsyndrom.
  • Stoßwellentherapie: Die fokussierte Stoßwelle wirkt regenerierend auf Nerven und lindert Schmerzen und kann somit auch beim Karpaltunnelsyndrom die Beschwerden lindern. 
  • Injektionen: Kortikosteroid-Injektionen können direkt in den Karpaltunnel injiziert werden, um Entzündungen und Schmerzen zu reduzieren.
  • Chirurgie: In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um den Druck auf den Nerven zu entlasten.

Prognose

Wie verläuft die Erkrankung?

In vielen Fällen kann das Karpaltunnelsyndrom erfolgreich mit konservativen Methoden behandelt werden. In schwereren Fällen oder wenn sich die Beschwerden trotz konsequenter Therapie nicht innerhalb von ein paar Wochen bessern, kann eine Operation notwendig sein, um den Druck auf den Nerv im Handgelenk zu reduzieren.

Es ist wichtig, das Karpaltunnelsyndrom frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln, um die bestmögliche Prognose zu gewährleisten.

Arzt

An welchen Arzt in Innsbruck kann ich mich bei Karpaltunnelsyndrom wenden?
  • Facharzt für Neurologie (Neurologe)
  • Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation (Physikalist)
  • Facharzt für Orthopädie (Orthopäde)
  • Hausarzt (Allgemeinmediziner)
  • Schmerzmediziner
  • Manualmediziner

Vertrauen Sie auf unsere Kompetenz

In unserer Praxis für Physikalische Medizin Innsbruck sind wir auf die Diagnostik und nicht-operative Therapie von Beschwerden und Funktionsstörungen am Bewegungsapparat spezialisiert. Mit physikalischen Therapien, Physiotherapie und Training können wir Sie dabei unterstützen, Ihre Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Physikalische Medizin Innsbruck

Gemeinsam mehr bewegen

Dr. Lukas Mantl

Facharzt für Physikalische Medizin

Nina Pürcher

Physiotherapeutin & Heilmasseurin

Helga-Krismer-Platz 1
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