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Überlastungssyndrome

WENN ES DEM KÖRPER ZU VIEL WIRD

Überlastungssyndrome am Bewegungsapparat entwickeln sich meist infolge chronischer Überschreitung der Belastungstoleranz der Muskulatur, der Sehnen, der Gleit- und Bindegewebe, aber auch des Nervensystems. Der menschliche Körper passt sich ständig an körperliche Belastung an ‒ unsere funktionellen anatomischen Strukturen wie Knochen, Muskeln, Sehnen, Gelenke etc. werden dadurch stärker und belastbarer.

Werden die Knochen und Gelenke, die Bänder und Sehnen, die Muskeln und Nerven beansprucht, müssen sie sich anschließend regenerieren. Wenn der Körper mit den Reparaturen der Mikrotraumata, die bei körperlicher Belastung auftreten, nicht fertig wird, weil die Belastungstoleranz ständig überschritten wird oder weil eine ständige Beanspruchung derselben Strukturen erfolgt, kommt es zu Überlastungssyndromen.

Eine sehr häufige Ursache für Überlastungssyndrome ist im Sport zu suchen: Eine zu schnelle Steigerung von Intensität, Dauer oder Frequenz kann zu Problemen führen. Beispiele sind der Tennisellbogen, das Läuferknie, das Springerknie und die Achillessehnentendinopathie sowie der Golfer-Ellenbogen. Abseits des Sports finden sich auch viele PatientInnen, die durch monotone Tätigkeiten, einseitige körperliche Belastung oder durch das Arbeiten in Zwangshaltungen Überlastungssyndrome entwickeln. Oft reichen kleine Veränderungen der Haltung und Belastung, um Überlastungssyndromen vorzubeugen.

VON DER PRÄDISPOSITON ZUR PROFESSIONELLEN BEHANDLUNG
VON DER PRÄDISPOSITON ZUR PROFESSIONELLEN BEHANDLUNG
PRAXIS ZUR BEHANDLUNG VON ÜBERLASTUNGSSYNDROMEN

VORBELASTUNG

Manche Menschen neigen durch ihre Statur eher zu Überlastungssyndromen. Faktoren, die die Entstehung von Überlastungssyndromen begünstigen, sind X- und O-Beine, unterschiedliche Beinlängen sowie Hohl- oder Plattfüße. Auch frühere Verletzungen können Schwachstellen darstellen, die Überlastungssyndrome wahrscheinlicher machen.
 

DIAGNOSE

Die Diagnose kann im Gespräch bzw. durch die körperliche Untersuchung gestellt werden. In unserer Praxis führen wir eine funktionsorientierte Untersuchung, Testung, einen Ultraschall sowie eine Haltungs- und Bewegungsanalyse durch. Nur in seltenen Fällen ist eine weitere Bildgebung mittels Röntgen oder MRT erforderlich.
 

VORBEUGUNG

Wenn Sie mit Hausverstand trainieren, können Sie Überlastungssyndromen vorbeugen. Lernen Sie, auf Ihren Körper zu hören. Steigern Sie die Belastung nicht zu schnell und geben Sie dem Körper nach dem Training ausreichend Zeit zu regenerieren. Gerne führen wir gemeinsam mit Ihnen eine Trainingsplanung durch.

 

BESCHWERDEN

Überlastungssyndrome im Überblick

Tendovaginitis, Peritendinitis, Tendosynovitis

Treten häufig an Händen, Armen und Füßen auf. Meist treten Schmerzen, oft auch Schwellung und Rötung entlang der Sehnenscheiden auf.

Achillodynie

Häufiges Problem bei LäuferInnen. Es muss zwischen einer Entzündung und einer chronischen Sehnenveränderung unterscheiden werden.

Schulter-Arm-Syndrom, Schulterengpass-Syndrom

Durch Einklemmung von Weichteilstrukturen im Schultergelenk kommt es dort zu Schmerzen. Meist ist das Impingement-Syndrom durch Abnützungen der oberarmkopfzentrierenden Schultermuskulatur (Rotatorenmanschette) bedingt.

Dornartiger Knochenauswuchs meist am unteren, vorderen Rand des Fersenknochens, häufig auch als Plantarfasziitis (Entzündung der Plantarfaszie) bezeichnet, wenngleich der zugrundeliegende Mechanismus in der Regel keine Entzündung, sondern eine Überlastung mit wiederholten Mikrotraumata darstellt.

Epicondylopathia humeri radiales, Epicondylitis humeri radiales

Obwohl der Tennisarm oft als Entzündung bezeichnet wird, handelt es sich in der Regel um ein Überlastungssyndrom der Unterarm-Streckmuskulatur am außenseitigen Ellenbogen bedingt durch wiederholte Mikrotraumata.

Jumper's Knee, Springerknie, Insertionstendinpathie der Patellasehne

Es handelt sich um ein chronisches Überlastungssyndrom an der unteren Patellaspitze, welches häufig bei Sportarten mit mit Stop-and-go-Belastungen wie Fußball, Handball oder Tennis auftritt. Das Jumper’s Knee muss vom Runner’s Knee unterschieden werden.

Epicondylopathia humeri ulnaris, Epicondylitis humeri ulnaris

Auch der Golfer-Ellenbogen wird häufig als Entzündung bezeichnet. Wie beim Tennisarm ist es meist ein Überlastungssyndrom, in diesem Fall am Sehnenansatz der Unterarmbeuger am Ellenbogen.

Runner's Knee, Läuferknie, Tractus-iliotibialis-Syndrom

Ist ein häufiges Überlastungssyndrom, welches Schmerzen auf der Kniegelenksaußenseite verursacht. Durch Überlastung des auf der Außenseite des Oberschenkels verlaufenden Faserzugs Tractus Iliotibialis kommt es zu Schmerzen.

Ist eine überlastungsbedingte Reizung des Sehnenansatzes an der Innenseite des Kniegelenkes, welche in manchen Fällen mit einer Schleimbeutelentzündung einhergehen kann.

Insertionstendinopathie im Trochanter-Bereich, Trochanter-Tendinose)

Dabei kommt es zu Schmerzen im Bereich des Trochanter Major (große Rollhügel an der Oberschenkel-Außenseite), welche mit einer Schleimbeutelentzündung einhergehen können.

Chrondropathia patellae, Peripatelläres Schmerzsyndrom, patellofemoral pain syndrome, PFP-Syndrom

Beim vorderen Knieschmerz kommt es durch Überlastung zu Reizzuständen der Gelenkfläche hinter der Kniescheibe und benachbarten (peripatellären) Strukturen.

Deep Gluteal Syndrome, Pelvic Outlet Syndrome

Schmerzen im Gesäß, bedingt durch eine Fehlspannung des Piriformismuskels, oft verbunden mit einer Schmerzausstrahlung in den Oberschenkel.

mediales Schienbeinkantensyndrom, shin splints, medial tibial stress syndrome

Häufiges Überlastungssyndrom beim Joggen, bei dem es zur Reizung der Knochenhaut mit Schmerzen entlang der Innenseite des Schienbeins kommt.

„Tennisarm, Läuferknie, Golfer-Ellenbogen – aber nicht nur im Sport kommt es zu Überlastungssyndromen.“
Dr. med. Lukas Mantl, Facharzt für Physikalische Medizin
NICHT-OPERATIVE THERAPIE VON ÜBERLASTUNGSSYNDROMEN
PRAXIS FÜR PHYSIKALISCHE MEDIZIN IN INNSBRUCK

In unserer Praxis für Physikalische Medizin in Innsbruck beschäftigen wir uns mit der nicht-operativen Behandlung von Überlastungssyndromen. Ziel der Therapie sind die Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung. Im Vordergrund steht die Förderung der Heilung der betroffenen Strukturen. Zugleich muss an der auslösenden Ursache angesetzt werden, um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen.

NICHT-OPERATIVE THERAPIE VON ÜBERLASTUNGSSYNDROMEN

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Wahlarzt, Wahltherapie